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Biografie

Pippo Pollina in Luzern, 1986

1963

Pippo Pol­li­na wird 1963 in Pa­ler­mo in eine bür­ger­li­che Fa­mi­lie bäu­er­li­cher Her­kunft hin­ein­ge­bo­ren. Er wächst in der si­zi­li­a­ni­schen Haupt­stadt auf, wo er in den acht­zi­ger Jah­ren auch die ju­ri­di­sche Fa­kul­tät und das Kon­ser­va­to­ri­um Amici della Mu­si­ca für das Stu­di­um der klas­si­schen Gi­tar­re sowie der Mu­sikthe­o­rie be­sucht.

1980

Be­reits zu die­ser Zeit ist er sehr en­ga­giert in der noch jun­gen An­ti­ma­fia­be­we­gung und ar­bei­tet für die ca­ta­ne­si­sche Mo­nats­zeit­schrift I Si­ci­li­a­ni. Mit der Er­mor­dung von Gi­u­sep­pe Fava durch die Mafia zieht sich der junge Si­zi­li­a­ner je­doch aus der Zei­tungs­re­dak­ti­on zu­rück. Ge­mein­sam mit Freun­den grün­det er die Band Agri­can­tus, mit der er bis zum Jahr 1985 in sechs Jah­ren in­ten­si­ver Kon­zert­tä­tig­keit in und au­ßer­halb Ita­li­ens spielt. Au­ßer­dem hal­ten die Mu­si­ker in Mit­tel- und Ober­schu­len Si­zi­li­ens Se­mi­na­re ab und dis­ku­tie­ren dabei unter an­de­rem über die Mafia und damit ver­bun­de­ne Pro­ble­me.

Pippo Pollina mit Agricantus 1983

1985

Im Herbst 1985 ver­lässt Pippo Pol­li­na schließ­lich Ita­li­en und be­gibt sich auf eine Reise, deren Ziel er vor­her nicht näher be­stimmt hat. Erst nach drei Jah­ren, in denen er als Stra­ßen­mu­si­ker durch die Welt ge­reist ist, lässt sich der junge Mu­si­ker in der Schweiz nie­der, wo er mitt­ler­wei­le seit über 20 Jah­ren in Zü­rich lebt.

Pippo Pollina in Stockholm, 1986

2000

Eine Samm­lung von mehr als 200 Lie­dern, auf­ge­nom­men auf nun­mehr stol­zen 19 Alben, mehr als 4000 Kon­zer­te in Ita­li­en, Deut­sch­land, Ös­ter­reich, der Schweiz, den Be­ne­lux-Staa­ten, Frank­reich, Ägyp­ten und den USA sowie die Zu­sam­me­n­a­r­beit mit zahl­rei­chen re­nom­mier­ten Künst­lern – dar­un­ter Fran­co Bat­ti­a­to, Inti-Il­li­ma­ni, Ge­or­ges Mou­sta­ki, Nada, Cha­r­lie Ma­ri­a­no, Kon­stan­tin We­cker, Li­nard Bar­dill, Pa­tent Ochs­ner, Schmid­bau­er & Käl­be­rer, Gior­gio Conte etc. – ma­chen aus Pippo Pol­li­na einen Künst­ler, der sich so­wohl künst­le­risch als auch in sei­nem Schaf­fen stän­dig in Be­we­gung be­fin­det.

2010

Mehr­fa­che Aus­zeich­nun­gen durch be­deu­ten­de Mu­sik­wett­be­wer­be in Ita­li­en und an­de­ren Län­dern be­stä­ti­gen den Künst­ler als einen der wich­tigs­ten zeit­ge­nös­si­schen Ver­tre­ter des mo­der­nen ita­lie­ni­schen Au­to­ren­lie­des.

2017

Die in­ter­na­ti­o­na­le Tour­nee führt ihn von An­fang 2017 bis ins späte Früh­jahr 2018 zu Kon­zer­ten nach Ita­li­en, Frank­reich, Bel­gi­en, Lu­xem­burg, Deut­sch­land, Ös­ter­reich, der Schweiz und Lich­ten­stein.

Das Album Il Sole Che Verra er­reicht Platz drei der Schwei­zer Charts und hält sich ei­ni­ge Wo­chen auf Platz sech­zig der deut­schen Charts. Im Juni 2017 ver­wirk­licht Pippo Pol­li­na einen Traum: Vor einem zahl­rei­chen in­ter­na­ti­o­na­len Pu­bli­kum bringt er seine Lie­der in das groß­ar­ti­ge Tea­tro Mas­si­mo in Pa­ler­mo. Sein Bru­der Mas­si­mi­lia­no Pol­li­na hält die­ses un­ver­gess­li­che Kon­zert auf einer DVD mit dem Titel Di Ce­ne­re E Di Miele (Von Asche und Honig) fest.

Die Phil­har­mo­nie in Mün­chen, das Kon­zert­haus in Wien, die Alte Oper in Frank­furt, das Au­di­to­ri­um in Rom, aber auch erst­ma­lig Kon­zert­sä­le in Lon­don, Kiew und Odes­sa in der Uk­rai­ne sind unter den Sta­ti­o­nen des un­er­müd­li­chen Pol­li­na auf sei­nem Weg durch Eu­r­o­pa.

2018

Be­ginn des Jah­res 2018 ver­öf­fent­licht Pol­li­na sein ers­tes Buch: Verse für die Frei­heit wurde in der deut­schen Über­set­zung von An­drea Briel vom Rot­punkt Ver­lag Zü­rich und unter dem Titel Cento Chi­me­re von Las­ta­ria Edi­ti­ons auf Ita­lie­nisch ver­öf­fent­licht. Von Ja­nu­ar bis Ende 2018 gibt Pol­li­na zu­sam­men mit den si­zi­li­a­ni­schen Sän­ge­rin­nen Clau­dia Sala, Ro­ber­ta und Adri­a­na Pres­ti­gia­co­mo rund hun­dert in­ti­me Kon­zer­te.

Wäh­rend­des­sen wächst in Pol­li­na der Wunsch, sich wie­der mit sei­nen alten Freun­den Schmid­bau­er & Käl­be­rer auf der Bühne zu­sam­men­zu­fin­den. Im Som­mer 2018 führt eine Fes­ti­val­tour­nee unter dem Titel Ri­tor­nia­mo (Wir keh­ren zu­rück) die drei Mu­si­ker auf zwan­zig um­ju­bel­ten Kon­zer­ten durch Süd­deut­sch­land. Das Toll­wood-Fes­ti­val in Mün­chen ist sogar zwei­mal mit gut 7.000 Be­su­chern aus­ver­kauft. Diese Kon­zer­te sind der Auf­takt zum neuen Pro­jekt, SÜDEN II, das An­fang 2019 er­scheint und auf An­hieb Platz acht­zehn der deut­schen Ver­kaufs­charts er­reicht. Pol­li­na, Schmid­bau­er und Käl­be­rer fei­ern ihre Vi­si­on des Sü­dens durch ihre Freund­schaft und ihre Be­geg­nung. Ein­hun­dert Kon­zer­te und neun­zig­tau­send Zu­schau­er und Zu­schau­e­rin­nen. Oder viel­mehr fünf­und­neun­zig Kon­zer­te. In der End­pha­se der Tour­nee, im März 2020, stellt die Pan­de­mie Covid 19 die ganze Welt auf den Kopf, und auch die drei si­zi­li­a­nisch-baye­ri­schen Freun­de müs­sen die letz­ten Kon­zert­ter­mi­ne die­ses un­ver­gess­li­chen Pro­jekts auf­ge­ben.

2019

Doch kurz bevor das Virus die Men­schen des ge­sam­ten Pla­ne­ten in ihre vier Wände sperrt, wird Pippo Pol­li­na zum ers­ten Mal zum wich­ti­gen Tenco-Fes­ti­val nach San­re­mo ein­ge­la­den. Im Ok­to­ber 2019 wür­di­gen die Or­ga­ni­sa­to­ren des Prei­ses sei­nen Auf­tritt auf der Bühne des Ari­s­ton als Pre­mio Tenco in pec­to­re (Pre­mio Tenco in petto), wie der Mo­de­ra­tor An­to­nio Silva sagte. 
Kurz dar­auf geht Pol­li­na wie­der an die Ar­beit und pro­du­ziert zu­sam­men mit Mar­tin Käl­be­rer das Album Num­mer vier­und­zwan­zig mit dem Titel Can­zo­ni Se­gre­te, Ge­hei­me Lie­der. Es wird im Ja­nu­ar 2022 her­aus­kom­men, und hat noch einen lan­gen Weg, ge­tra­gen auf den Schwin­gen des En­thu­si­as­mus, vor sich.

2021

15. No­vem­ber 2021: Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Sin­gle aus Pippo Pol­li­nas neuem Album Can­zo­ni Se­gre­te, Ge­hei­me Lie­der, mit dem Titel Una Mu­si­ca Anche Do­ma­ni.

Am sel­ben Tag wird um 20 Uhr der da­zu­ge­hö­ri­ge Mu­sik­vi­deo auf You­Tube zu sehen sein, von der Re­gis­seu­rin Chris­ti­na Pol­li­na Roos in Si­zi­li­en zwi­schen Se­lin­un­te und Pa­ler­mo ge­dreht, pro­du­ziert von Jazz­haus Re­cords.

Die neue Web­sei­te von Pippo Pol­li­na geht on­line, mit dem De­sign von Isa­bel­la Fur­ler, dem Code von Jonas Huber und den deut­schen Über­set­zun­gen von An­drea Briel.

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